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Wir können dem Leben nicht mehr Stunden geben, aber den Stunden mehr Leben.

Es ist nicht „nur ein Tier“.

Es ist ein schlagendes Herz, eine fühlende Seele und ein Leben, das gelebt werden will.

Ein paar wichtige Informationen zuerst 

Vielen Dank für euer Interesse an unserer Arbeit und unseren Tieren!

Bitte beachtet, dass wir ein rein privater Gnadenhof sind. Da wir hier auch privat wohnen und unsere Schützlinge viel Ruhe benötigen, sind wir kein öffentliches Ausflugsziel und haben keine Öffnungszeiten.

Bei Fragen oder Interesse an unserer Arbeit schreibt uns bitte einfach eine Nachricht per WhatsApp oder E-Mail.

Die Aufnahme von Hunden

Wir sind ein Hospiz für Senioren

(10 J.+) und schwer kranke Hunde auf ihrem letzten Weg.

 

Kein Tierheim: Keine Fundtiere, keine Zwinger, keine Vermittlung.

Kein Training: Wir nehmen keine verhaltensauffälligen Hunde auf.

Nur Hunde

 (Keine Katzen oder Großtiere).

Die Aufnahme von Kaninchen

Geprüfte Pflegestelle (Vet. Amt)

Wir nehmen Kaninchen zur zeitnahen Weitervermittlung in ein neues Zuhause auf.

Wichtig:​ Nur Kaninchen

Keine Meerschweinchen, Ratten oder andere Nager.

Keine Dauerplätze:

Aktuell keine dauerhafte Aufnahme (auch nicht für Handicap-Tiere) möglich.

Die Aufnahme von Hennen

Rentnerplatz für Hennen

Wir bieten alten Hennen bei freier Kapazität einen dauerhaften Lebensplatz ohne Schlachtung.

​​Nur Hennen:

Keine Hähne, Enten oder Gänse.

Keine großen Mengen:

Keine Aufnahme von kompletten Ausstallungen oder Zuchtauflösungen.

 Eine Aufnahme ist nur möglich, wenn es unser aktueller Platz erlaubt.

Wie alles begann...

Die ersten Tiere

Viele Menschen haben Tiere. Aus dem Tierschutz, vom Züchter oder einfach als Begleiter im Alltag.
Mein Herz hing schon immer an denen, die keiner mehr wollte.
An den Alten.  Den Kranken.  Den Schwierigen.

Schon als Kind suchte ich mir den Hamster mit drei Beinen aus.

Vielleicht, weil ich selbst lange gebraucht habe zu verstehen,
dass man nicht der Norm entsprechen muss, um trotzdem genau richtig zu sein.


Damals lebte ich noch ganz normal zur Miete – mit kleinem Garten und wenig Platz.
Ein großer Hof oder viele Möglichkeiten gehörten nicht zu meinem Leben.


Die ersten Hühner und Kaninchen kamen eher zufällig.
Jemand zog weg und sagte zu mir:
„Die Jungen kannst du behalten zum Eierlegen – die alten mach ich dir noch weg.
Die lohnen sich nicht mehr.“

Dieser Satz blieb hängen.

Zum ersten Mal fragte ich mich bewusst, was es eigentlich bedeutet, nur Nutztier zu sein.
Für mich fühlte sich das falsch an.
Also blieben sie.

So entstand ganz leise die Idee eines kleinen Gnadenhofs.
 

Der Umzug nach Fellingshausen
2017 kam der Umzug nach Fellingshausen.
Die ersten Hühner und Kaninchen zogen natürlich mit uns um – genauso wie unsere Hunde Yoda, Orla und Mamba.
Mit dem alten Bauernhof entstand zum ersten Mal Platz.
Platz. Licht. Sicherheit. Die Möglichkeit, mehr Tieren zu helfen. Aus einer Idee wurde langsam Realität.


Noe – die erste, die blieb
Nur wenige Wochen später kam Noe zu uns – die erste Hündin, die wir hier aufgenommen haben.
Noe war alt, groß, eigenwillig – und sicher kein Hund für jeden.
Ich kannte sie bereits von früheren Besuchen und mochte sie sehr. Für viele Menschen wäre sie mit ihrer Art vermutlich schwer einzuschätzen gewesen. Auf ein neues Zuhause hätte sie wohl kaum noch eine Chance gehabt.
Sie war nicht todkrank. Einfach alt. Eigen. Und irgendwie übrig geblieben.

Also zog sie bei uns ein – mit dem Wunsch, ihr einfach noch ein gutes Zuhause zu schenken.
Sie legte den Grundstein für einen Gedanken, der bis heute geblieben ist:
Gerade die Alten, Schwierigen oder Übriggebliebenen verdienen noch einmal Ruhe, Sicherheit und ein Zuhause.
Um die Jungen kümmern sich oft viele. Für die anderen braucht es manchmal einfach jemanden, der trotzdem Ja sagt.

Rückblickend wurde Noe unser erster Gnadenhund – und der Anfang von etwas, das bis heute geblieben ist.
Als aus einem Gedanken eine Entscheidung wurde.

Von Anfang an war uns wichtig: gute tierärztliche Versorgung, ehrliche Entscheidungen und immer das Wohl des Tieres im Blick.
Sogar unsere damalige Tierärztin warnte uns früh: Dieser Weg würde nicht leicht werden – emotional, finanziell und manchmal auch mit Entscheidungen, die weh tun.
Trotzdem fühlte es sich richtig an.


Isaura- als aus Hoffnung Hospitz wurde
Isaura war die erste Hündin, die wir bewusst als schwer kranken Hospizhund aufgenommen haben.
Der Verein sagte uns direkt: Zwei große Krebsoperationen lagen bereits hinter ihr, dazu Schatten auf der Lunge.
Wir wussten, dass unsere gemeinsame Zeit vermutlich kurz sein würde.
Wir konnten ihre Geschichte nicht ändern – aber wir konnten dafür sorgen, dass sie noch einmal geliebt, umsorgt und einfach Hund sein durfte. Nach nur sechs Monaten mussten wir sie schweren Herzens gehen lassen.
Mit Isaura wurde aus einem Gedanken endgültig eine Entscheidung:
Ein behütetes Zuhause. Ein voller Napf. Medizinische Versorgung.
Und ein Ende ohne Qual, wenn die Zeit gekommen ist.

Ein Gnadenhof für Hunde, die keiner mehr wollte.
Für die Alten. Die Schwierigen. Die Kranken. Die Vergessenen.

Und für die, die ohne Hilfe oft keinen Platz mehr gefunden hätten.
Ein par Infos zuerst
Wie alles begann

                          Wer wir sind ...

Wir sind eigentlich zwei ganz normale Menschen – nur mit einem Leben,

das für viele vielleicht schwer vorstellbar ist.

Wir sind beide ganz normal berufstätig und verbringen fast unsere komplette Freizeit

mit unseren Tieren.

Dass dafür manches andere hintenanstehen muss, fühlt sich für uns nicht nach Verzicht an –

denn genau dieses Leben haben wir uns ganz bewusst ausgesucht.

Urlaub, viel unterwegs sein oder Dinge, die für andere selbstverständlich sind,

vermissen wir nicht.

Für uns zählt nur, dass alle Tiere jederzeit bestens versorgt sind.

Genau dafür geben wir jeden Tag – und manchmal auch jede Nacht – unser Bestes.

So anstrengend dieses Leben manchmal auch sein kann:

Wir lieben es genau so, wie es ist, und würden es niemals anders wollen.

Erst die Tiere.

Dann wir.

Wer wir sind
Unsere tierischen Bewohner

Unsere Tierischen Bewohner
Wir versuchen nicht alles zu machen – sondern wenigen Tieren genau das zu geben, was sie brauchen

Zeit, Sicherheit und ein gutes Leben.

Alte Hühner, Kaninchen-Notfellchen und Hunde mit besonderem Betreuungsbedarf bilden die Schwerpunkte unseres Gnadenhofs.

Unsere Hühner in der Scheune

Die "alten" Hühner

Alte, ausgediente oder nicht mehr gewollte Hühner dürfen hier einfach Huhn sein.

Ehemalige Legehennen, Tiere mit Besonderheiten oder auch das geliebte „Kuschelhuhn“, das durch Veränderungen im Leben seinen Platz verliert.

Schlachtfrei, sicher und liebevoll begleitet — bis an ihr natürliches Lebensende.

Aufnahme nur begrenzt möglich.

Keine kompletten

Ausstallungen.

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Die Kaninchen Notfellchen

Kaninchen, die ihren Platz verloren haben oder besondere Hilfe brauchen, finden bei uns vorübergehend Sicherheit, Versorgung und die Chance auf ein neues Zuhause.

Als vom Veterinäramt geprüfte Pflegestelle

(§11 TierSchG) nehmen wir Tiere auf, deren Menschen sich nicht mehr kümmern können – oder manchmal auch nicht mehr wollen.

Viele Kaninchen lernen bei uns erstmals ein artgerechtes Leben kennen – mit Partnertier, Platz, Licht und Sauberkeit.

Aktuell können wir Kaninchen nur zur Weitervermittlung aufnehmen.​

Dauerplätze,

auch für Handicap-Tiere

sind zurzeit leider nicht möglich.

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Unsere Hunde

Alte, kranke Hunde, die aufgrund ihres Alters, ihrer Geschichte oder besonderer Bedürfnisse oft keine echte Chance mehr auf ein normales Zuhause hätten.

Hunde aus dem In- und Ausland, übernommen von Vereinen oder Privatpersonen 

Im hohen Alter, krank oder palliativ begleitet.​

Unsere Hunde leben mit uns im Alltag – ohne Zwinger, in engem Familienanschluss.

Wir sind kein Tierheim, keine Hundepension und keine Auffangstelle für verhaltensauffällige Hunde. Im Mittelpunkt stehen ältere, kranke oder besonders betreuungsintensive Hunde.

Unsere Hühner

Unsere Hühnerschar

Ein sicherer Platz für Hühner, die ihren Lebensabend bei uns verbringen dürfen.

Viele unserer Hennen legen längst keine Eier mehr und wären für viele Menschen damit „nutzlos“.

Für uns haben sie ihren Teil längst geleistet.

Hier dürfen sie einfach scharren, sonnenbaden, im Gras nach Körnern suchen und ganz ohne Erwartungen einfach Huhn sein.

Die Kaninchen Notfellchen

Unsere Pflege- und Quarantänestation der Kaninchen - Notfellchen
Erstes Zuhause auf Zeit für neu angekommene Tiere             Großzügige, verbundene Bereiche zum ruhigen Ankommen und Beobachten
Bei Bedarf behutsame Futterumstellung und Vorbereitung auf tierärztliche Untersuchungen              Individuelles Kennenlernen von Verhalten und Bedürfnissen

 

UNSERE HUNDE

Aktuell oder für immer in unseren Herzen

Sie sind/waren alt, krank oder durch ihre Erfahrungen geprägt…

Sie wurden aufgegeben, verlassen oder verletzt…

Waren lästig, krank oder einfach im Weg…

Heute werden sie geliebt – und geben es uns jeden Tag tausendfach zurück.

Unsere Hunde Kacheln

DIE HUNDE HINTER DEN NAMEN

Hinter jedem Namen steckt ein eigenes Leben, eine eigene Geschichte und ein ganz besonderer Weg zu uns.

Die Hunde hinter den Namen/GeschichteAnker 1
Joda

JODA

Joda war mein erster eigener Hund – und vom ersten Tag an Familie.

Ich entdeckte ihn eines Abends über eBay-Kleinanzeigen und saß kurze Zeit später bereits im Auto. Auf einem Supermarktparkplatz wurde mir ein dreijähriger Schäferhundrüde mit einem halben Sack Futter übergeben.

Es war eine spontane und völlig unüberlegte Entscheidung. Rückblickend war sie trotzdem eine der besten meines Lebens.

Joda brachte gesundheitlich viele Baustellen mit, war krank, hochgradig allergisch und litt unter schweren Gelenkproblemen. Doch für mich war er schnell weit mehr als nur ein Hund. In einer schwierigen Zeit wurde er mein Rückhalt, mein Ruhepol und mein treuester Begleiter.

Später zog er mit uns nach Fellingshausen. Als seine Schmerzen schließlich zu groß wurden und er nicht mehr laufen konnte, mussten wir ihn schweren Herzens gehen lassen.

Joda war der Hund, der den Grundstein für alles gelegt hat, was später aus unserem Gnadenhof werden sollte.

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Orla

Orla kam ursprünglich aus Rumänien zu uns.

Ein "kaputtes" Spielzeug mit zertrümmerter Pfote.

Über einen Tierschutzverein wurde sie nach Deutschland gebracht und sollte nach einer Operation lediglich als Pflegehund bei uns genesen, bevor sie in ein eigenes Zuhause vermittelt werden würde.

Doch schon nach wenigen Tagen wusste ich, dass dieser Plan nicht aufgehen würde. Die kleine Hündin passte einfach zu uns. Aus der geplanten Pflegestelle wurde ihr endgültiges Zuhause.

Orla war etwas ganz Besonderes.

Sie wurde mein Verstand, ein Stück meiner Seele und ein Begleiter, der mich oft besser verstand, als ich mich selbst verstand.

Viele Jahre später veränderte sie sich plötzlich. Innerhalb weniger Wochen brachte eine Untersuchung die traurige Gewissheit: ein inoperabler Gehirntumor. Wir mussten sie gehen lassen und verloren damit einen Hund, der uns über viele Jahre begleitet und geprägt hat.

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Juhasz

Juhasz stammte ursprünglich aus Rumänien und lebte dort als Hofhund.

Nach ihrer Rettung kam sie nach Deutschland, tat sich jedoch mit neuen und unbekannten Situationen oft schwer. Als sie zu uns kam, fand sie schnell ihren Platz und passte sich erstaunlich gut an.

Im Herzen blieb sie immer ein Hofhund. Trotzdem genoss sie es mit den Jahren immer mehr, auch einmal gemütlich auf der Couch zu schlafen.

Leider verloren wir Juhasz durch eine Darmdrehung, die vermutlich mit alten inneren Vernarbungen aus ihrer Vergangenheit zusammenhing.

Mamba

MAMBA

Mamba kam eher zufällig zu uns. Ursprünglich sollte sie nach ihrer Ankunft aus Spanien auf eine andere Pflegestelle ziehen. Als diese kurzfristig absagte, sprangen wir spontan ein.

Mamba, bei uns liebevoll „Dumpfbacke“ genannt, hatte zuvor bei einer Privatperson in Spanien gelebt. Sie war so vertrauensselig und gutmütig, dass wir sie manchmal vor sich selbst schützen mussten.

Nur wenige Wochen nach ihrer Ankunft hatte mein Mann Geburtstag. Da er sich schon immer einen schwarzen Hund gewünscht hatte, bekam er ihn nun endlich – wenn auch etwas kleiner und dusseliger als ursprünglich gedacht.

Erst nach und nach wurde deutlich, wie viele gesundheitliche Baustellen sie tatsächlich mitbrachte. Doch auch wenn die Kleine viele Baustellen hatte und sich manchmal noch zusätzliche ausdachte, war sie bis zum Schluss ein fröhlicher und lebenslustiger Hund.

Erst im Alter holten die gesundheitlichen Probleme sie langsam ein. Als schließlich noch ein großer Milztumor festgestellt wurde, mussten wir sie schweren Herzens gehen lassen.

Aus einer spontanen Notlösung wurde ein Hund, der viele schöne Jahre mit uns verbrachte.

NOE

Noe

Noe kannte ich bereits aus mehreren Urlaubsbetreuungen. Die alte Hütehündin war ein echter Waldschrat – eigensinnig, etwas merkwürdig und nicht immer leicht zu lesen.

Nur wenige Wochen nach unserem Umzug nach Fellingshausen erhielt ich einen Anruf von einer Tierärztin. Noes Besitzerin wollte sie einschläfern lassen, da sie angeblich unkontrollierbar und gemeingefährlich sei. Diesen Eindruck konnte die Tierärztin jedoch überhaupt nicht bestätigen und fragte, ob wir die Hündin übernehmen würden.

So kam Noe völlig ungeplant zu uns und wurde der erste offizielle Gnadenhofhund in Fellingshausen.

Bei uns spielte keines der befürchteten Probleme eine Rolle. Noe genoss ihr Leben und noch eine schöne Zeit bei uns.

Dann wurde sie innerhalb weniger Tage plötzlich sehr schwach und stark blutarm. Erst im Nachhinein stellte sich heraus, dass ein blutender Tumor am Herzen die Ursache gewesen war.

Susi

SUSI

Susi stammt ursprünglich aus Rumänien und lebte dort als Straßenhund.

Eigentlich war sie bereits adoptiert. Doch noch während des Transports wurde die Übernahme wieder abgesagt. Die Sorge, ein ehemaliger Straßenhund könne vielleicht auf den Teppich machen, war größer als die Vorfreude auf den Hund.

So sprangen wir als Pflegestelle ein. Aus der Pflegestelle wurde schnell mehr, denn unsere kleine Susi – oder einfach „Fussel“, wie wir sie liebevoll nennen – eroberte schnell alle Herzen im Sturm.

Mit Menschen ist Susi freundlich und unkompliziert. Nur der Straßenverkehr ist bis heute nicht ihre Welt. Auf ihren vertrauten Wegen fühlt sie sich sicher, doch neue Situationen findet sie nach wie vor schwierig.

Aus der ursprünglich geplanten Pflegestelle wurde ein fester Platz in unserer Familie.

Pufi

PUFI

Pufi lebte mit seiner Mutter frei auf einem Feld in Rumänien, in der Nähe einer Tierfreundin, die sich um ausgesetzte Hunde kümmerte.

Schon früh fiel auf, dass er sich ungewöhnlich bewegte. Untersuchungen ergaben schwere Veränderungen der Wirbelsäule, die vermutlich größtenteils angeboren waren. Die Prognose war schlecht: Es wurde befürchtet, dass Pufi schon in jungen Jahren gelähmt und inkontinent werden könnte.

Eigentlich nehmen wir nur selten so junge Hunde auf. Doch da Pufi als Palliativhund eingestuft wurde, kam er mit zwei Jahren zu uns. Auch weitere Untersuchungen in Deutschland änderten nichts an der Diagnose.

Heute wundert sich noch immer jeder, dass Pufi trotz allem läuft und sein Leben genießt. Aus dem vermeintlichen Palliativhund wurde unser Kasper, Kuschelhund und Gute-Laune-Beauftragter. Fremden Situationen begegnet er oft noch vorsichtig, doch wer einmal sein Herz gewinnt, wird garantiert liebevoll von ihm umgerempelt.

Baron

BARON

Baron lebte viele Jahre in einem privaten Shelter in Rumänien. Als der Shelter aufgrund behördlicher Auflagen keine neuen Hunde mehr aufnehmen durfte, wurde für die wenigen noch vermittelbaren Hunde nach Plätzen gesucht.

Von knapp 100 Hunden galten gerade einmal vier überhaupt noch als vermittelbar. Die meisten anderen waren durch ihre Vergangenheit so traumatisiert, dass ein Leben außerhalb des Shelters kaum noch möglich gewesen wäre. Wir entschieden uns für Baron – den ältesten und schwerstkranken von ihnen.

Mit Herzinsuffizienz, schwerer Herzwurmerkrankung und weiteren gesundheitlichen Problemen kam Baron direkt vom Transport zu uns auf den Gnadenhof.

Haus, Geschirr und Leine kannte er nicht. Anfangs hielt er lieber Abstand, doch mit der Zeit fasste er Vertrauen und wurde zu einem freundlichen und ruhigen Begleiter.

Trotz seiner schweren Erkrankungen kämpfte Baron sich immer wieder zurück. Selbst eine spätere Thrombose überstand er noch einmal.

Als sein Körper schließlich nicht mehr konnte und weitere Behandlungen keine echte Aussicht mehr auf Besserung bedeutet hätten, mussten wir ihn gehen lassen.

Maiko

MAIKO

Maiko verbrachte viele Jahre als geliebter Familienhund.

Nach einer Trennung änderten sich die Lebensumstände seiner Besitzerin grundlegend und die Betreuung wurde zunehmend schwieriger.

Da Maiko nicht mehr alleine bleiben konnte und rund um die Uhr Betreuung benötigte, zog er schließlich auf unseren Gnadenhof.

Im Alter wurde er fast blind und taub.

Der kleine Zwergpudel war ein ausgesprochen freundlicher und unkomplizierter Hund. Er liebte Menschen, kam mit anderen Tieren gut zurecht und brachte mit seiner fröhlichen Art viel Leben in den Alltag.

Seine Herzschwäche war gut eingestellt, die Niereninsuffizienz bereitete jedoch zunehmend Probleme.

Trotz seiner gesundheitlichen Baustellen konnte Maiko seinen Alltag noch eine Zeit lang genießen.

Als seine Nierenfunktion sich jedoch immer weiter verschlechterte und schließlich keine Behandlung mehr möglich war, mussten wir ihn gehen lassen.

Crooked

Crooked

Crooked kam über denselben polnischen Tierschutzverein wie Lina zu uns. Er wurde mitten im Winter in einer Schneeverwehung gefunden. Woher er kam und was ihm zuvor widerfahren war, ist nicht bekannt.

Als Crooked gefunden wurde, war er stark abgemagert und konnte kaum laufen. Seine ausgeprägte Kopfschiefstellung, mehrere alte Verletzungen und zahlreiche gesundheitliche Probleme deuteten darauf hin, dass er bereits ein schweres Leben hinter sich hatte. Nach seiner Erstversorgung in Polen durfte er auf unseren Gnadenhof ziehen.

Auch heute merkt man Crooked seine Vergangenheit noch an. Unkontrollierte oder stürmische Hunde verunsichern ihn, da er andere Hunde oft schlecht einschätzen kann. Menschen hingegen liebt er über alles.

Trotz seiner schweren Herz- und Nierenerkrankung ist Crooked bis heute ein fröhlicher kleiner Clown mit vielen Eigenheiten. Wir hoffen, dass uns noch etwas Zeit mit ihm bleibt.

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Feli

Feli kam ursprünglich aus Spanien und wurde 2014 nach Deutschland vermittelt. Viele Jahre lebte sie als Familienhund, bevor sie im Alter auf unseren Gnadenhof zog.

Bei ihrer Ankunft war Feli bereits gesundheitlich stark eingeschränkt. Neben einer schweren Bauchspeicheldrüsenentzündung machten ihr vor allem die Folgen eines Bandscheibenvorfalls zu schaffen. Die Entzündung bekamen wir gut in den Griff, die zunehmende Lähmung der Hinterhand ließ sich jedoch trotz aller Bemühungen nicht aufhalten.

Trotz ihrer körperlichen Einschränkungen blieb Feli eine freundliche und lebensfrohe kleine Hündin. Sie mochte Menschen und andere Tiere, ging gerne spazieren und nahm lange aufmerksam am Alltag teil.

Als sie nicht mehr laufen konnte, begleiteten wir sie weiterhin durch den Tag und trugen sie zu ihren Lieblingsplätzen. Auffällig war, dass sie viele notwendige Behandlungen und Untersuchungen still über sich ergehen ließ, auch wenn sie sich dabei sichtlich unwohl fühlte.

Erst als sich ihr Zustand innerhalb weniger Tage dramatisch verschlechterte und mehrere Organe versagten, mussten wir sie gehen lassen.

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Chicho

Chicho wurde als Welpe aus Spanien nach Deutschland vermittelt und fand dort sein Zuhause fürs Leben.

Viele Jahre lebte er bei einer Besitzerin, die ihn über alles liebte und für die er der Mittelpunkt ihres Alltags war.

Nach ihrer plötzlichen Erkrankung und ihrem Tod konnte die Familie ihn trotz aller Bemühungen nicht übernehmen, sodass er schließlich auf unseren Gnadenhof zog.

Der Verlust seines Frauchens und seines gewohnten Umfelds fiel ihm schwer, denn das Alleinsein kannte er kaum.

Der kleine Rüde war ein ausgesprochen freundlicher und menschenbezogener Hund.

Er mochte Menschen und andere Tiere gleichermaßen und genoss jede Form von Aufmerksamkeit und Nähe.

Mit zunehmendem Alter machten ihm verschiedene gesundheitliche Probleme zu schaffen.

Neben seiner Sehschwäche und Inkontinenz verlor er immer mehr die Orientierung. Er verlief sich selbst in vertrauter Umgebung und konnte seine Hinterbeine immer schlechter kontrollieren.

Als schließlich weder sein Körper noch sein Kopf noch mitmachen wollten und seine Lebensqualität nicht mehr gegeben war, mussten wir ihn gehen lassen.

Isa

ISAURA

Isaura kam über einen deutschen Tierschutzverein zu uns. In Rumänien war sie hinter Mülltonnen gefunden worden – mit zwei großen Gesäugetumoren. Nach ihrer Operation stellte sich leider heraus, dass sie vermutlich bereits Metastasen in der Lunge hatte.

So wurde Isaura unser erster direkter Palliativhund. Wir wussten von Anfang an, dass uns wahrscheinlich nur wenig Zeit mit ihr bleiben würde.

Isaura war eine ganz besondere Hündin. Unkompliziert, freundlich und immer mittendrin, ohne sich jemals in den Vordergrund zu drängen. Sie bewegte sich durch den Alltag, als würde sie allen sagen wollen, dass vieles gar nicht so wichtig ist.

Leider blieben uns nur sechs Monate mit ihr. Als die Atemnot zunahm, mussten wir sie gehen lassen.

Lina

LINA

Lina kam über einen Tierschutzverein aus Polen zu uns. Der Verein fragte an, ob wir vielleicht einem ihrer Langzeitinsassen eine Chance geben könnten. Als ich mir die Hunde ansah, fiel meine Wahl auf eine ältere Hündin, die bereits seit vielen Jahren im Tierheim lebte.

Wie alle Hunde dort hatte sie keinen Namen, sondern nur eine Registrierungsnummer. Wir nannten sie Lina. Bei uns wurde daraus schnell unser Linchen.

Sie war bereits älter, groß und hatte dadurch kaum noch Chancen auf ein eigenes Zuhause.

Und was dann folgte, war ein echter Sechser im Lotto. Linchen war vom ersten Tag an eine große, sanftmütige und unglaublich liebenswerte Hündin. Sie mochte Menschen und Tiere gleichermaßen und zeigte nie Aggression, Neid oder Missgunst. Sie wollte einfach nur dazugehören.

Einige ihrer Narben ließen erahnen, dass ihr Leben nicht immer leicht gewesen sein muss. Anmerken ließ sie sich davon jedoch nichts.

Bei uns durfte Lina endlich ankommen. Als sie plötzlich schwächer wurde, brachte eine Untersuchung die traurige Gewissheit: Lymphdrüsenkrebs. Nur wenige Tage später mussten wir sie gehen lassen.

Chicco

Chicco

Chicco kam über eine frühere Bekannte zu uns. Ihre Mutter konnte sich aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation nicht mehr um ihn kümmern und suchte nach einer Lösung für ihren alten Boxer. Ursprünglich sollte Chicco nur vorübergehend bei uns untergebracht werden. Schnell wurde jedoch klar, dass weder die Familie noch die Besitzerin seine weitere Versorgung und medizinische Betreuung dauerhaft übernehmen konnten. So blieb Chicco schließlich bei uns. Seine Besitzerin konnte ihn noch einige Male besuchen, bevor sie verstarb.

Später zeigte sich, dass Chicco gesundheitlich deutlich mehr Baustellen mitbrachte als zunächst bekannt war. Davon ließ sich der alte Boxer jedoch nicht beeindrucken. Trotz seines Alters war er ein echter Bollerkopf. Bereits am zweiten Tag beschloss er, unseren kleinen Gartenteich auseinanderzunehmen, weil er unbedingt damit spielen wollte.

Leider wurde ihm eine toxische Vergiftung zum Verhängnis. In Verbindung mit seinen bereits bestehenden Leber- und Nierenproblemen konnte sein Körper sich davon nicht mehr erholen. Wir mussten Chicco gehen lassen.

Chris

CHRIS

Chris kam über einen anderen Tierschutzverein zu uns. Ursprünglich war der kleine Spanier bereits nach Deutschland vermittelt worden, verlor sein Zuhause jedoch nach nur wenigen Wochen. Anschließend zog er auf eine Pflegestelle, von der er ebenfalls möglichst schnell wieder weg sollte. Die Liste seiner angeblichen Probleme war lang: bissig, unsauber und nicht händelbar. So landete schließlich die Anfrage bei uns.

Schon kurz nach seiner Ankunft zeigte sich jedoch ein anderes Bild. Chris war kein schwieriger Hund, sondern ein kleiner Kerl mit zahlreichen gesundheitlichen Baustellen. Er war nicht kastriert, hatte katastrophale Zähne und brachte verschiedene Erkrankungen mit, die zunächst gar nicht bekannt waren.

Bei uns wurde aus Chris schnell ein liebenswerter Begleiter und der beste Spielfreund unseres Pufi. 

Leider waren seine Herz-, Nieren- und weiteren Erkrankungen bereits weit fortgeschritten. Trotz aller Bemühungen blieb uns nur wenig gemeinsame Zeit, bevor wir ihn gehen lassen mussten.

Marvin

MARVIN

Marvin lebte viele Jahre in einem privaten Tierheim in Griechenland. Wegen seiner starken Hüftprobleme wurde entschieden, ihn nach Deutschland zu holen, damit er untersucht und behandelt werden konnte.

Erst nach seiner Ankunft stellte sich heraus, dass die Hüfte längst nicht sein größtes Problem war. Marvin litt an einer schweren Herzinsuffizienz mit bereits fortgeschrittenen Folgen. Aus dem geplanten Neustart wurde plötzlich ein Notfall.

Als die Anfrage bei uns ankam, war schnell klar, dass Marvin sofort einen Platz brauchte. Sein Zustand war so schlecht, dass jede weitere Reise für ihn kaum noch vorstellbar gewesen wäre. Zwei Tage später zog er bei uns ein.

Trotz allem war Marvin ein unglaublich freundlicher Hund. Er begann wieder besser zu fressen und freute sich über Aufmerksamkeit. Besonders wichtig waren ihm seine kleinen Gassirunden. Obwohl sein Körper kaum noch mitmachte, wollte er jeden Tag mit hinaus.

Leider waren uns nur vier Wochen mit ihm vergönnt. Nach einer seiner letzten Gassirunden brach Marvin zusammen und wir mussten ihn gehen lassen.

Charlie

CHARLIE

Nach 14 Jahren in seiner Familie musste Charlie sein Zuhause verlassen und kam über einen Tierschutzverein auf eine Pflegestelle, auf der er viele Jahre blieb.

Als diese aus gesundheitlichen Gründen aufgelöst werden musste, suchten der Verein und die Angehörigen dringend Plätze für mehrere Hunde und Katzen. So lernten wir auch Charlie kennen. Der kleine Terrier war inzwischen selbst ein alter Herr und brachte einen großen Tumor mit. Trotz seines hohen Alters entschieden wir uns für die Operation. Charlie kämpfte sich durch die schwere Zeit und zeigte danach erst, was noch alles in ihm steckte.

Aus dem angeblich viel zu alten Hund wurde unser Uropa Charlie – ein selbstbewusster Terrier-Chef mit großem Dickkopf und noch größerer Meinung. Sein typisches „Öfföff“ war irgendwann auf jedem Video zu hören. Egal ob Hunger, Spaziergang, Aufmerksamkeit oder einfach ein Kommentar zum Weltgeschehen – Charlie hatte immer etwas mitzuteilen. Blind, taub und zunehmend grau geworden, blieb er bis ins hohe Alter voller Lebensfreude.

Seinen 22. Geburtstag durften wir noch gemeinsam feiern. Wenige Monate später konnten ihn seine Hinterbeine nicht mehr tragen. Da mussten wir unseren kleinen Opa gehen lassen.

Nana

NANA

Über Nanas Vergangenheit ist nichts bekannt.

Sie lebte viele Jahre in demselben rumänischen Shelter wie Baron und gehörte zu den wenigen Hunden, für die noch ein Platz gesucht wurde.

Nachdem Baron sich bei uns gut eingelebt hatte, entschieden wir uns auch für die Aufnahme von Nana. Die ältere Schäferhündin galt als schwer vermittelbar. Bei ihrer Ankunft zeigte sie sich sehr unsicher, schreckhaft und reagierte teilweise auch mit Abwehrverhalten. Mit der Zeit wurde sie jedoch zugänglicher und ließ sich von den Menschen, denen sie vertraute, problemlos anfassen.

Nana war eine ruhige und zurückhaltende Hündin, die nie im Mittelpunkt stehen wollte. Spaziergänge mochte sie ebenso wie die ruhigen Stunden im Hof.

Im Alter machten ihr die Hinterbeine zunehmend Probleme. Als sie schließlich weder aufstehen noch ihre Ausscheidungen kontrollieren konnte, mussten wir sie gehen lassen.

Pixie

Pixie

Pixie wurde als Welpe angeschafft und verbrachte viele Jahre als Familienhund.

Nach einer Trennung änderte ihre Besitzerin ihr Leben grundlegend.

Für die kleine Shih-Tzu-Hündin war darin kein Platz mehr, sodass sie schließlich auf unseren Gnadenhof zog.

Bei ihrer Ankunft zeigte sich, dass sich bereits längere Zeit niemand mehr intensiv um ihre gesundheitlichen Probleme gekümmert hatte.

Neben mehreren Mammatumoren litt Pixie unter erheblichen Zahnproblemen.

Trotz ihres Alters ist Pixie eine liebenswerte kleine Prinzessin geblieben. Inzwischen ist sie blind und taub, Menschen gegenüber jedoch unverändert freundlich und unkompliziert.

Die meiste Zeit verbringt sie gemütlich in ihrem Körbchen, zwischendurch überrascht sie uns aber immer wieder mit kleinen fröhlichen Ausflügen durch den Hof.

Jani

Jani

Jani kam als Welpe in seine Familie und lebte dort viele Jahre.

Mit der Geburt eines Kindes entstanden zunehmend Probleme.

Nachdem Jani mehrfach geschnappt hatte, wurde er zunächst innerhalb der Familie weitergegeben.

Als es dort ebenfalls zu Vorfällen kam, stand schließlich sogar eine Einschläferung im Raum.

Zum Glück wurde Jani vorher noch von einer Hundetrainerin beurteilt.

Dabei zeigte sich schnell, dass er kein aggressiver Hund ist.

Jani kommuniziert seine Grenzen sehr klar und deutlich. Werden seine Warnsignale übersehen oder ignoriert, versucht er sich notfalls durch Schnappen verständlich zu machen.

Heute lebt Jani auf unserem Gnadenhof.

Er ist ein freundlicher, verschmuster kleiner Hund, der die Nähe zu Menschen absolut genießt. Kinder mag er bis heute nicht, mit Erwachsenen kommt er dagegen problemlos zurecht, wenn sie ihn als Hund ernst nehmen und seine Signale respektieren.

Alter Hund Keks

Keks

Keks, damals noch Chicco, kam als Welpe in seine Familie und lebte dort viele Jahre als Familienhund.

Mit zunehmendem Alter wurde er unsauber, konnte Treppen nicht mehr sicher laufen und bellte häufig, wenn er alleine war. Die gesundheitlichen Ursachen dahinter wurden lange nicht erkannt. Schließlich sollte er eingeschläfert werden.

Bei seinem ersten Tierarztbesuch stellte sich jedoch heraus, dass sein Alter allein kein Grund war, ihn gehen zu lassen. So bekam Chicco eine zweite Chance und zog auf unseren Gnadenhof.

Bei seiner Ankunft war Keks gesundheitlich bereits stark angeschlagen. Trotzdem zeigte er sich von Anfang an als freundlicher, anhänglicher kleiner Hund, der die Nähe zu Menschen sucht und jede Zuwendung genießt.

Heute lebt Keks noch immer bei uns. Er ist alt, krank und braucht besondere Pflege, hat sich seine Lebensfreude und sein liebevolles Wesen jedoch bis heute bewahrt.

Juna

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Nach dem Tod ihrer Besitzerin blieb die kleine Pudelhündin bei deren Lebensgefährten zurück.

Blind und taub, zwischen jungen und stürmischen Hunden, wurde das Leben für Juna zunehmend schwierig.

Als sie zu uns kam, war ihr Fell komplett verfilzt, die Augen stark entzündet und die kleine Seniorin in einem traurigen Zustand.

Heute erinnert daran kaum noch etwas.

Nach ihrer Schur, einer Zahnsanierung und vielen Monaten liebevoller Pflege genießt Juna ihr Leben auf dem Gnadenhof.

Blind und taub ist sie geblieben – glücklich ist sie trotzdem.

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Kiri

Kiri ist eine ehemalige Vermehrerhündin aus Ungarn.

Zusammen mit mehreren anderen Hunden kam sie über einen deutschen Tierschutzverein nach Deutschland.

Bereits auf ihrer Pflegestelle zeigte sich, wie tief die Spuren ihrer Vergangenheit reichen.

Menschen gegenüber ist Kiri bis heute von großem Misstrauen geprägt.

Nähe lässt sie kaum zu, Berührungen bedeuten für sie Stress und Unsicherheit.

Fühlt sie sich bedrängt oder festgehalten, reagiert sie in panischer Angst und versucht sich durch Schnappen zu verteidigen. Danach verfällt sie oft in eine regelrechte Schockstarre.

So kam Kiri auf unseren Gnadenhof.

Hier muss sie nichts leisten und keine Erwartungen erfüllen. Sie darf einfach Hund sein – in ihrem eigenen Tempo.

Ob Kiri den Menschen eines Tages vertrauen wird, weiß niemand.

Zeit dafür hat sie nun genug.

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UNVERGESSEN

Wer einmal hier zuhause war, bleibt für immer Teil der Familie.

Unvergessen

Unsere aktuellen Hospitz Hunde
Jeder von ihnen freut sich über eine Patenschaft

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Yuna

PuPu

Pufi

Susi

Susi

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Pixie

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Kiri

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Keks

Crooked

Crooked

Jani

Jani

Aktuelle Hospitzhunde

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Gemeinsam für unsere Tiere
So einfach funktioniert eine Patenschaft

Mit einer Patenschaft helfen Sie uns dabei, unsere Tiere zu versorgen und ihre Futter-, Pflege- und Tierarztkosten mitzutragen.

 Hundepatenschaft

Suchen Sie sich Ihren persönlichen Patenhund aus.

Unterstützung ab 10 € im Monat.

 Kaninchen-Patenschaft

Mit einer Patenschaft unterstützen Sie unsere Kaninchenstation. Wir nehmen Kaninchen auf, versorgen sie medizinisch und begleiten sie auf dem Weg in ein neues Zuhause.

Unterstützung ab 5 € im Monat.

 Hühner-Patenschaft

Mit einer Patenschaft unterstützen Sie unsere alten Hühner, die bei uns ihren Lebensabend genießen dürfen.

Unterstützung ab 5 € im Monat.

So einfach geht's:

• Patentier oder Patengruppe auswählen

• Per E-Mail: katja-frey@gmx.net

•Per Whatsapp: 0176-22503144 melden.

• Dauerauftrag einrichten • auf Wunsch Patenurkunde erhalten

Gerne stellen wir die Patenurkunde auf Ihren Namen oder als Geschenk für Freunde und Familie aus.

Gemeinsam besprechen wir, auf welchen Namen die Urkunde ausgestellt werden soll und wohin sie verschickt werden darf.

Sobald der erste Patenschaftsbeitrag eingegangen ist, wird die Urkunde verschickt.

Wichtig:

Wir arbeiten ohne Einzugsermächtigungen.

Den Dauerauftrag richten Sie selbst bei Ihrer Bank ein.

Wir haben keinerlei Zugriff auf Ihre Bankdaten.

​Unsere angegebenen Beträge sind Mindestbeiträge für eine Patenschaft.

Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt.

Natürlich haben wir auch eine Amazon-Wunschliste.

Dort finden Sie Dinge, die wir für unsere Tiere regelmäßig benötigen – von Futter und Einstreu über Medikamente bis hin zu Zubehör für die tägliche Versorgung.

Die Wunschliste wird jeden Sonntag aktualisiert und zeigt immer die Dinge, die aktuell am dringendsten gebraucht werden.

Amazon dient dabei lediglich als praktische Plattform für die Wunschliste.

Selbstverständlich können die Artikel auch bei anderen Anbietern gekauft werden, wenn sie dort günstiger erhältlich sind.

Alle Artikel auf der Liste werden von uns selbst wöchentlich ausgewählt

und kommen direkt unseren Tieren zugute.

Wie sie uns helfen können
Teaming
Spendenkonten
Patenschaft
Amazon Wunschliste
Glückliche tiere auf einer wiese

Vielen Dank!

Jeder Euro, jede Patenschaft, jede Bestellung über unsere Wunschliste, jede Sachspende und jede andere Form der Unterstützung hilft uns dabei, unseren Tieren ein sicheres Zuhause, gutes Futter und die notwendige Versorgung zu ermöglichen.

Ob klein oder groß – jede Hilfe ist wertvoll und wird von uns dankbar angenommen.

Für unsere Tiere gibt es keine „kleinen“ Spenden. Jede Unterstützung trägt dazu bei, dass wir unsere Arbeit fortsetzen und dort helfen können, wo Hilfe gebraucht wird.

Deshalb möchten wir einfach Danke sagen.

Danke für Ihr Vertrauen.

Danke für Ihre Unterstützung.

Danke, dass Sie an unserer Seite stehen.

Ihre Tiere vom Gnadenhof Fellingshausen

Danke
Info Besuch
Verbindung zwischen Mensch und Hund

Wichtige Informationen

Wir sind kein öffentlicher Gnadenhof mit festen Öffnungs- oder Besuchszeiten.

Unser Gnadenhof ist gleichzeitig unser Zuhause.

Wir leben und arbeiten hier gemeinsam mit unseren Tieren – jeden Tag, rund um die Uhr.

Deshalb sind spontane Besuche leider nicht möglich.

Wir bitten darum, Besuche immer vorher mit uns abzusprechen.

Natürlich freuen wir uns über Menschen, die sich für unsere Tiere und unsere Arbeit interessieren.

Öffentliche Führungen oder einen regulären Besuchsbetrieb, wie man ihn von Tierheimen oder anderen Einrichtungen kennt, gibt es bei uns jedoch nicht.

 

Außerdem sind nicht alle Tiere mit jedem Menschen gleichermaßen vertraut.

Manche Tiere haben Ängste, schlechte Erfahrungen gemacht oder benötigen einen ruhigen und geschützten Rahmen.

Deshalb müssen wir Besuche individuell planen und begleiten.

 

Alle Spenden und Unterstützungen kommen zu 100 % unseren Tieren zugute.

Gnadenhof Fellingshausen

Gladenbacherstrasse 23/25

Fellingshausen, 35444 Biebertal, Deutschland

0176-22503144

Anfahrt
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